Mon Cheri ist ja der Herbst/Winter-Hit unter den Früchten. Und grad im Winter soll man ja viele Früchte essen, der Abwehrkräfte wegen. Ich habe aber mal gehört, das in Mon Cheri’s viel Alkohol sein soll. Das werde ich jetzt mal prüfen. Und das beste Maß für Alkohol sind wohl Gläser, darunter kann man sich wenigstens was vorstellen.

Ich glaube nicht, das sich viel Likör in den Mon Chéri befindet. Also habe ich für meine Testumgebung nur ein Likörglas vorgesehen, eine Schale für die Schokolade, einen Teller für Kirschen und 60 Mon Chéri’s. Der Verpackungsmüll kann in ein anderes Glas gestopft werden.
Es ist eine ziemliche Schmiererei diese Mon Chéri in alle Einzelteile zu zerlegen. Den Deckel habe ich mit einem Filetiermesser abgeschnitten, Likör ins Likörglas geschüttet und die Kirsche auf einem Teller abgelegt. Das erste was ich feststellen musste, es gibt immer nur eine Kirsche pro Mon Chéri, hatte ja gehofft, das mal eine mehr drin ist, aber der Platz reicht nicht wirklich für 2 Kirschen.
An dieser Stelle muss ich jetzt einen riesen Lob an Ferrero aussprechen. Es brauchten nur 20 Mon Chéri um das Likörglas voll zu bekommen. Und wenn man bedenkt das noch Likör an der Kirsche, der Schokolade, meinen Fingern und auf dem Küchentisch hängen geblieben ist, hätte man das Glas mit 20 Mon Chéri sogar zum überlaufen bringen können. Der Likör schmeckt leider nicht ganz so gut wie erwartet, es scheint, als wenn dieser Likör mit purem Alkohol noch etwas verdünnt wurde.
Mein Vorhaben für heute Abend ist ja nun nicht zu ende. Die Gelegenheit alle Zutaten für ein selbstgemachtes Mon Chéri zu haben, wird natürlich genutzt. 1 Glas Likör mit 20 Kirschen und einem Block weißer Schokolade.
Für meinen Mon Chéri brauche ich erstmal eine stabile Muffinform, die wird mit der aufgewärmten und flüssigen weißen Schokolade ausgekleidet, so das ich eine Schokoladenschale habe. In diese Schokoladenschale habe ich ganze 14 Kirschen rein bekommen, war nicht gut, denn jetzt passte kaum mehr Likör rein, nicht mal das halbe Glas passte.
Nachdem meine Schokoladenschale mit den Kirschen und dem Likör gefüllt war, habe ich mit der restlichen Schokolade einen Deckel drauf gegossen, damit auch alles zu ist und kein Likör ausläuft. In der Gefriertruhe war das Ding schon nach einer halben Stunde fest und verzehrfertig.
Wow, ein Mon Chéri von dem man Abbeißen muss und das mit meiner lieblingsschokolade. Das Ding war der echte klasse, wird nicht das letzte mal gewesen sein, das ich mir so was bastel. Und ich bin endlich mal von einem einzigen Mon Chéri satt geworden, immerhin bestand das Teil aus 100 Gramm weißer Schokolade mit 14 Kirschen.
Ist jedem Mon Chéri Liebhaber zu empfehlen, sich so was mal selber zu basten
eure Küchensau
Die Bikini-Figur wird’s danken!
Nachdem ich mein Toastbrot mit Wurstwasser-Gelee verdrückt hatte, war mir nach einer heißen Schokolade. Das einzige was an Schokolade im Haus noch zu finden war, sind diese viel zu kleinen Ferrero-Dinger. Ferrero Rocher, Ferrero Rondnoir, Mon Cheri und Ferrero Küsschen. Nur wie bekommt man die heiß, ohne das die Ihre Form verlieren.
Bierteig ist die Lösung, mit Mehl, dunklem Bier, Öl, Milch, Eier und Salz war auch schnell ein Dunkelbierteig zubereitet. Leider muss dieser noch eine halbe Stunde ziehen, bevor man den verarbeiten darf, aber in der Zeit konnte ich bequem alle Schokoteilchen ausgepackt, die ich gefunden habe.
Nach der halben Stunde Ziehzeit sind auch schon alle Ferrero’s im Bierteig gelandet und anschließend gleich in einen Topf mit heißem Fett. Die Teigbällchen waren auch schon ziemlich schnell fertig, nur leider sind mir die eckigen Küsschen und Mon
Cheri’s zum Teil ausgelaufen, aber die runden Rocher und Rondnoir-Teilchen ließen sich sehr gut frittieren.
(verbrannte Schokolade kann ja ganz schön stinken)
Falls jemand auf Mon Cheri steht, und die vielleicht noch etwas kräftiger mag, dann brauch er die nur zu frittieren, einen solch intensiven Mon Cheri Geschmack hab ich noch nie erlebt. Ansonsten fand ich die Rocher am besten gelungen. Geschmeckt haben aber alle.
Viele Grüsse
eure Küchensau
…., verdammt lecker!
Mir ist bei meiner gestrigen Shoppingtour eine dieser Ferrero-Packungen in den Einkaufswagen gefallen. Diese neuen Schokodinger habe ich mir heute mal vorgenommen und ich muss sagen, die sind wirklich lecker.
Da der Mensch ja bekanntlich mit Bildern mehr anfangen kann, habe ich solch eine Kugel mal auseinandergenommen um zeigen zu können was da alles drin ist.
Als erstes die Verpackung, die Schokokugel ist in einer sehr dunklen und glänzenden Folie gewickelt. Die ganze Kugel ist auf einer viel zu klein geratenen Muffin-Schale geklebt und ein Logo-Aufkleber glänzt festgeklebt oben auf der Folie. Sieht sehr schick aus.
Nun zur Schokokugel und fragt jetzt bitte nicht wie ich die Kugel zerlegt habe. Die äußerste Schicht der Kugel besteht aus recht krümeligen und harten sehr kleinen Schokostückchen. Diese sind mit einer etwa 1 mm dicken Schicht fester Schokolade an einer Waffelkugel geklebt. Nachdem ich die Waffelkugel entfernt hatte kam eine sehr Cremige Schokolade zum Vorscheinen, die ich beim weiteren zerlegen der Kugel fast verschluckt hätte. In der cremigen Schokoschicht versteckt sich eine etwa 5-6 mm große Kugel aus fester Zartbitterschokolade. Und das war’s schon, hört sich vielleicht nicht nach sehr viel an, aber für das kleine Ding ist es ja schon eine Menge…..und das beste an dieser Kugel ist der Geschmack.
Ich für meinen Teil, werde mir dieses Kügelchen wohl öfter antun.
Bis denn, eure
Küchensau