Heut ist so ein Tag, an dem man nicht so lang in der Küche verbringen möchte. Aber mein Hunger sagt mir “Heute gibt es Ente”. Da ich ja nun nicht so lang in der Küche stehen will, mach ich also nur halbe Sachen. Der hintere Teil der Ente schmeckt wegen den Keulen natürlich am besten, also wird es genau diesen heute geben.

Den Entenarsch werde ich mir lecker deftig füllen. Dafür schmeiße ich zu gleichen Teilen ein paar Zutaten zusammen. Zwiebeln, Pfifferlinge, Champignons, alles gewürzt, werden mit Olivenöl kurz angebraten um die Feuchtigkeit zu reduzieren. Speck blanchiere ich in kochendem Wasser, um den Salzgehalt zu reduzieren, will meine Ente ja nicht versalzen. Viele kleine rohe Kartoffeln werden nun mit dem angebratenen Gemüse und dem blanchierten Speck zusammen vermengt.
Die fertige Füllung und etwas Petersilie und Beifuß werden nun in den Entenarsch gestopft. Diesen anschließend mit einem Spieß gut verschließen und bei ca. 180° für 1,5 Stunden in den Ofen schieben.
Während die Ente am backen ist, wird die alle 20 Minuten mit dem austretenden Bratensaft übergossen, damit die Haut schön kross wird.
Für die Pfeffersahnesosse brate ich ein wenig gewürfelten Speck an, füge eine gewürfelte Zwiebel und eine handvoll grüne Pfefferkörner dazu. Das ganze wird mit gleichen Teilen Butter und Mehl zu einer Mehlschwitze verarbeitet. Dieser Mehlschwitze gieße ich langsam etwas Bratensaft von der Ente hinzu und heiße klare Gemüsebrühe, solange bis die Konsistenz der Soße fertig ist. Jetzt noch 200 ml kalte Sahne langsam dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Fertig ist der Entenarsch
eure Küchensau